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Analyse korrosiver Gase: Wie wählt man Materialien für Mikropumpen aus?

In den Bereichen Umweltüberwachung, industrielle Sicherheit und Laboranalysen,Mikro-LuftpumpenPumpen sind entscheidende Komponenten in Gasprobenahmesystemen. Bei der Analyse korrosiver Gase beeinflusst die Wahl des Pumpenmaterials unmittelbar die Genauigkeit der Analyseergebnisse und die Lebensdauer der Geräte. Die Wahl des falschen Materials kann die Datenqualität beeinträchtigen und sogar zu Schäden führen.Mini-Gleichstrom-LuftpumpeVersagen.

Dieser Artikel bietet eine klare und praktische Anleitung zur Materialauswahl auf unkomplizierte Weise.

Grundprinzip: Fokus ausschließlich auf Bauteile, die mit Gas in Kontakt kommen.

Bei Mikropumpen müssen nur die Bauteile, die direkt mit dem Gas in Berührung kommen, auf Korrosionsbeständigkeit geprüft werden. Diese werden üblicherweise als „nassseitige“ Bauteile bezeichnet und umfassen hauptsächlich:

1. Pumpenkopf/Abdeckung: Bietet strukturelle Unterstützung und hat die größte Kontaktfläche mit dem Gas.

2. Membran: Verantwortlich für den Gasaustausch, erfordert gute Flexibilität und Ermüdungsbeständigkeit.

3. Ventilplatten/Ventile: Sie steuern die Richtung des Gasstroms und erfordern daher ein schnelles Ansprechverhalten und eine gute Abdichtung.

Wichtigste Werkstoffe: Komponenten für den Nassbereich – Wahl zwischen Kunststoffen und Elastomeren

Die Komponenten des „Nassteils“ bestehen hauptsächlich aus Materialien wie Hochleistungskunststoffen (für Pumpenköpfe) und Hochleistungselastomeren (für …).Membranen und VentileIm Folgenden werden wir die Eigenschaften dieser Werkstoffe näher betrachten, wobei wir uns auf die Komponenten im Nassbereich konzentrieren.

Werkstoffe für Pumpenköpfe: Ausgewogene Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit

Materialname Abkürzung Hauptmerkmale und Anwendungsbereiche Geeignete Gasarten
Polyphenylensulfid PPS Gute Gesamtleistung. Hohe mechanische Festigkeit, gute Hitzebeständigkeit und breite Toleranz gegenüber Säuren, Laugen und Lösungsmitteln. Häufig verwendet in der Rauchgasanalyse (SO₂, NOx). Schwache Säuren, schwache Laugen, gebräuchliche Lösungsmittel
Polyvinylidenfluorid PVDF Geeignet für starke Oxidationsmittel. Ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber stark oxidierenden Gasen wie Cl₂, O₃ und starken Säuren. Starke Oxidationsmittel, starke Säuren
Polytetrafluorethylen PTFE Chemisch inert. Reagiert praktisch nicht mit Chemikalien. Geeignet für Umgebungen, die höchste Reinheit erfordern oder mit komplexen, aggressiven Gaszusammensetzungen arbeiten. Fast alle Chemikalien

Praktischer Hinweis: Enthält das Gas hohe Konzentrationen an Chlor oder Ozon, empfiehlt es sich, einen Pumpenkopf aus PVDF oder PTFE zu wählen und PPS zu vermeiden.

Membran-/Ventilmaterialien: Balance zwischen Elastizität und Stabilität

Membranen und Ventile müssen elastisch und gleichzeitig korrosionsbeständig sein.

Materialname Abkürzung Hauptmerkmale und Anwendungsbereiche Kosten und Anwendbarkeit
Polyphenylensulfid EPDM Kostengünstiger. Gute Beständigkeit gegenüber Säuren, Laugen und Wasserdampf. Allerdings geringe Beständigkeit gegenüber Ölen und den meisten organischen Lösungsmitteln (VOCs). Kostengünstig, geeignet für herkömmliche korrosive Gase ohne VOCs.
Polyvinylidenfluorid FKM Vielseitig einsetzbar. Gute Beständigkeit gegenüber organischen Lösungsmitteln, Kohlenwasserstoffen (VOCs) und starken Säuren. Ein häufig verwendetes Elastomer in der industriellen Analytik. Moderate Kosten, zuverlässige Leistung, geeignet für die meisten industriellen Umgebungen.
Polytetrafluorethylen FFKM Hervorragende Korrosionsbeständigkeit. Chemische Eigenschaften vergleichbar mit PTFE bei gleichzeitiger Erhaltung der Elastizität von Gummi. Beständig gegen nahezu alle chemischen Medien. Sehr hohe Kosten, daher nur für extrem anspruchsvolle, unternehmenskritische Anwendungen geeignet, bei denen Unterbrechungen keine Option sind.

Praktischer Hinweis: Enthält das Gas Kohlenwasserstoffe oder organische Lösungsmittel (VOCs), wählen Sie kein EPDM, sondern FKM oder FFKM.

Dreistufiger Entscheidungsprozess: Wie trifft man die richtige Wahl?

Bei der Materialauswahl geht es nicht darum, die teuerste Option zu wählen, sondern darum, das Material an die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen.

Schritt 1: Gaszusammensetzung und -konzentration bestimmen

Dies ist die wichtigste Grundlage für die Materialauswahl. Sie müssen die korrosivste Komponente im zu messenden Gas und deren maximale Konzentration kennen.

  • Beispiel Eins: Konventionelles Rauchgas (niedrige Konzentration SO₂、NOx): PPS-Pumpenkopf + FKM-Membran/Ventile.
  • Beispiel Zwei: Chloranalyse in Chloralkali-Anlagen (hohe Cl₂-Konzentration): PVDF-Pumpenkopf + FFKM-Membran/Ventile.

Schritt 2: Berücksichtigen Sie den Einfluss der Temperatur

Temperatur beschleunigt Korrosion. Ein bei Raumtemperatur beständiges Material kann bei erhöhten Temperaturen schnell versagen. Beachten Sie daher stets die Materialverträglichkeitstabellen, die auf der tatsächlichen Betriebstemperatur basieren.

Schritt 3: Kosten und Risiko in Einklang bringen

  • Anwendungen mit geringem Risiko / Routineanwendungen: Wählen Sie die PPS/FKM-Kombination für das beste Kosten-Leistungs-Verhältnis.
  • Anwendungen mit hohem Risiko/kritischen Anwendungen: Wählen Sie die PVDF/PTFE/FFKM-Kombination. Obwohl die Anfangsinvestition höher ist, bietet sie eine längere Lebensdauer und höhere Analysezuverlässigkeit und ist somit langfristig wirtschaftlicher.

ErinnerungBei der Analyse korrosiver Gase ist die Materialverträglichkeit von größter Bedeutung. Materialversagen führt nicht nur zu Schäden.kleine Luftpumpeaber möglicherweise auch in einer Charge fehlerhafter Analysedaten.

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Veröffentlichungsdatum: 11. Dezember 2025